Das Wichtigste zum Thema Testament

3. Nach dem Todesfall – Was muss ich tun, was macht das Nachlassgericht?

Wer vom Tod einer Person erfährt und ein Testament in Besitz hat oder findet, muss dieses im Original beim zuständigen Nachlassgericht abgeben. Abzuliefern ist übrigens alles, was ein Testament sein könnte (unter Umständen auch ein Brief oder Schmierzettel), vor allem aber auch ungültige, formunwirksame und widerrufene Testamente. Das Nachlassgericht „eröffnet“ dann das Testament.

Das ist aber nicht so feierlich wie im Kino, sondern der Rechtspfleger prüft, ob ein Testament vorliegt, setzt einen Stempel des Nachlassgerichtes darauf und schickt es an die gesetzlichen Erben und die im Testament benannten Peronen. Weiter macht das Nachlassgericht nichts, wenn keine Anträge (z.B. Erbscheinsantrag) bei ihm eingehen. Es prüft also nicht, ob das Testament wirksam ist, ermittelt nicht, wie wertvoll der Nachlass ist oder was dazu gehört und berechnet nicht den Pflichtteilsanspruch.

Das muss der Bürger alles selber machen.

Wir unterstützten Sie nach dem Todesfall in diesen Fragen, sagen Ihnen, welche Ihrer Unterlagen als Testament anzusehen sein könnten, ob diese wirksam sind, welches Nachlassgericht zuständig ist, ob und ggf. welche Personen pflichtteilsberechtigt sind und wie das weitere Prozedere betreffend Erbschein, Ausschlagung, Pflichtteils etc. ist.

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Näheres zum Thema finden Sie auch im Erbrechts-ABC unter dem Stichwort "letztwillige Verfügung".

(09.02.2013 Rechtsanwalt Sebastian Höhmann, Fachanwalt für Erbrecht)

 


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Rechtsanwältin Elisabeta Schidowezki, Fachanwältin für Erbrecht
Rechtsanwältin Nele Kliemt, Fachanwältin für Erbrecht
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